Hautzeit

02. Oktober 2019

Nächste Schulung für Eltern von Kindern mit Neurodermitis startet nach den Herbstferien

 

Trockene und rissige Haut, dazu juckende, manchmal auch nässende Ekzeme - nach Expertenschätzung leiden bis zu 20 % der Kinder und 10 % der Erwachsenen in Deutschland unter den Symptomen einer Neurodermitis. „Dabei handelt es sich nicht um ein kosmetisches Problem. Neurodermitis ist eine chronische Erkrankung, die unbedingt diagnostisch abgeklärt und behandelt werden sollte“, erklärt Dr. med. Mirjam Ungerechts, Oberärztin der Klinik für Kinder und Jugendliche im St.-Clemens-Hospital Geldern. Die Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin mit Weiterbildung zur Neurodermitistrainerin weiß, dass nicht nur die Betroffenen leiden. „Kinder mit Neurodermitis sind oft unruhig, quengeln viel und schlafen schlecht. Das färbt auf die ganze Familie ab.“

Deshalb sei es wichtig, Eltern und Bezugspersonen eng in die Behandlung einzubeziehen. Mit ihrer  Schulung Hautzeit richten sich Dr. Mirjam Ungerechts und ihr Team deshalb gezielt an diesen Personenkreis. „An insgesamt sechs Abenden widmen wir uns verschiedenen Aspekten der Erkrankung, zum Beispiel Fragen der Ernährung, Hilfen zur Stressbewältigung und Empfehlungen für eine stadiengerechte Hautpflege.“ Ziel der Referenten ist die bessere Bewältigung der Erkrankung und die Integration von Hilfen in den Alltag. „Es ist uns ein Anliegen, dass die Familien trotz Neurodermitis sicher und normal durchs Leben gehen“, betont die Expertin.

Die nächste Hautzeit-Schulung für Eltern neurodermitiserkrankter Kinder bis zum 7. Lebensjahr beginnt nach den Herbstferien. Eine Anmeldung ist noch bis zum 21.10.2019 über das Sekretariat der Klinik für Kinder und Jugendliche möglich, entweder telefonisch unter 02831 390-1802 oder per E-Mail über kinderklinik@clemens-hospital.de.

Die Kosten werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen. Dabei spielt das aktuelle Hautbild des Kindes nicht unbedingt eine Rolle. Einbezogen werden auch Faktoren wie  Krankheitsentwicklung und familiäre Belastung. Die Indikation, also die Empfehlung zur Teilnahme an der Schulung, wird durch den Kinderarzt gestellt.

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