Wie in Abrahams Schoß

Alle Patienten, auch die Neugeborenen, sind im St.-Clemens-Hospital durch ein Armband vor Verwechslung geschützt.

04. September 2019

Das St.-Clemens-Hospital tut viel dafür, dass Patienten bestmöglich aufgehoben sind – nicht nur zum Welttag der Patientensicherheit am 17. September.

 

Der 17. September ist Welttag der Patientensicherheit. Ein guter Anlass um zu sehen, wie ernst es das Krankenhaus vor Ort mit diesem wichtigen Thema nimmt. „Für eine hohe Patientensicherheit brauchen wir keinen Welttag. Die höchstmögliche Sicherheit hat für uns immer oberste Priorität“, versichert Christoph Weß. Der Kaufmännische Direktor des St.-Clemens-Hospitals hat auch gleich ein paar Beispiele in petto.

Da ist zunächst der Schutz vor Verwechslung. „Seit zwei Jahren erhalten unsere Patienten schon bei der Aufnahme ein Armband, auf dem unter anderem Name, Vorname und Geburtsdatum vermerkt sind. So können wir sie zu jedem Zeitpunkt der Behandlung eindeutig identifizieren“, versichert Weß. Das Krankenhaus folgt damit den Empfehlungen des Aktionsbündnisses Patientenschutz, die sich entschieden für die abwaschbaren und antibakteriell beschichteten Patientenarmbänder einsetzen.

Unter besonderem Schutz stehen im St.-Clemens-Hospital die jüngsten Patienten. So ist das Neugeborenenzimmer durch eine Klingelanlage vor dem Zutritt Unbefugter gesichert. Eingelassen werden nur die Eltern. Um sie eindeutig zu identifizieren, gibt es von allen Müttern und Vätern Fotos in den Unterlagen ihrer Babys.

Die Kinderstation im Erdgeschoss ist durch eine Spezialtür gesichert, die das unbemerkte Weglaufen der Kleinen verhindert. Ähnliche Schließsysteme gibt es für desorientierte Patienten auf den geriatrischen Stationen. In dieser Abteilung spielt zudem die Sturzprophylaxe eine wichtige Rolle. Die Maßnahmen reichen von einer Risikoeinschätzung bei der Aufnahme der Patienten über den Einsatz von Hilfsmitteln wie Gehhilfen bis hin zu gezielter Physio- und Ergotherapie.

Damit Patienten auch in kritischen Situationen im St.-Clemens-Hospital gut aufgehoben sind, kann über eine zentrale Notrufnummer binnen Sekunden eine Rettungskaskade in Gang gesetzt werden. Das passiert zum Beispiel bei einem Herzstillstand. Alle erforderlichen Schritte sind den Mitarbeitenden geläufig. Schließlich werden sie regelmäßig in innerbetrieblichen Pflichtfortbildungen geübt.

Bleibt ein Sicherheitsaspekt, der derzeit in aller Munde ist: Der Schutz von Patienten und Mitarbeitenden vor sexualisierter Gewalt. Auch hier ist das St.-Clemens-Hospital bestens aufgestellt. Als eines der ersten Krankenhäuser im Bistum hat Geldern ein eigenes Präventionskonzept auf den Weg gebracht, regelmäßige Schulungen der gesamten Belegschaft und die Benennung unabhängiger Vertrauenspersonen inklusive.

Dies sind nur einige Beispiele aus dem großen Gesamtpaket, das das Krankenhaus in Sachen Patientensicherheit geschnürt hat. „Es handelt sich nur um eine Momentaufnahme“, betont Christoph Weß. Denn alle Prozesse und Maßnahmen werden laufend geprüft und optimiert. „Wir wissen, dass sich Patienten gut aufgehoben fühlen müssen, um zu genesen. Ihre Sicherheit ist deshalb auch medizinisch unverzichtbar.“

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