Patientensicherheit

St.-Clemens-Hospital Geldern

Patientensicherheit im St.-Clemens-Hospital

Die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten hat im St.-Clemens-Hospital Geldern höchste Priorität. Ziel unseres klinischen Risikomanagements ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen, Behandlungsabläufe kontinuierlich zu verbessern und eine sichere Versorgung auf höchstem Niveau zu gewährleisten.

Die Basis unseres Handelns ist hierzu eine offene Kultur im Umgang mit Fehlern und eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Prozesse. Denn nur durch gemeinsames Lernen und regelmäßige Verbesserungen können wir die Qualität der Patientenversorgung nachhaltig sichern. Dabei steht der Patienten und seine Sicherheit stets im Mittelpunkt.

Unsere Maßnahmen für mehr Patientensicherheit

  • Klinisches Risikomanagement

Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe beschäftigt sich kontinuierlich mit dem klinischen Risikomanagement. Risiken werden systematisch erfasst, bewertet und durch geeignete Maßnahmen reduziert. Gleichzeitig entwickelt die Arbeitsgruppe die Patientensicherheitskultur im Krankenhaus kontinuierlich weiter.

Unsere Mitarbeitenden werden im klinischen Risikomanagement regelmäßig entsprechend der ONR-49000-Reihe weitergebildet. Darüber hinaus begleitet die Arbeitsgruppe die Einführung neuer Instrumente und Prozesse zur Verbesserung der Patientensicherheit. Dazu gehören beispielsweise strukturierte Kommunikationsmodelle wie SBAR, Patientennüchternheitskarten oder Patienteninformationsbroschüren.

 

  • Schulungen und Fortbildungen

Regelmäßige Schulungen und Fortbildungen sorgen dafür, dass unsere Mitarbeitenden stets nach aktuellen medizinischen und pflegerischen Erkenntnissen arbeiten. Themen sind unter anderem Blutentnahmen, Expertenstandards in der Pflege, Notfallmanagement, aktuelle medizinische Leitlinien sowie Simulationen verschiedener Behandlungssituationen.

 

  • Simulationen – Room of Error

Mit unserem Room of Error sensibilisieren wir Mitarbeitende für potenzielle Fehlerquellen im Klinikalltag. In einem realitätsnah gestalteten Simulationsraum gilt es, bewusst eingebaute Risiken zu erkennen und zu analysieren. So wird das Bewusstsein für Patientensicherheit geschärft und eine offene Sicherheitskultur gefördert.
 

  • CIRS – Aus Fehlern lernen

Ein wichtiger Bestandteil unseres Risikomanagements ist das Critical Incident Reporting System (CIRS). Über dieses anonyme Meldesystem können kritische Ereignisse und Beinahe-Fehler gemeldet werden. Ziel ist es, aus Fehlern zu lernen, Ursachen zu analysieren und Verbesserungsmaßnahmen einzuleiten – ohne Rückschlüsse auf beteiligte Personen.

 

  • Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen (M&M)

In interdisziplinären Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen werden besonders schwere oder komplexe Krankheitsverläufe systematisch analysiert. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung unserer Behandlungsabläufe ein und tragen dazu bei, die Patientensicherheit kontinuierlich zu verbessern.

 

  • Checklisten 

Wir verwenden standardisierte OP-Checklisten. Das ist eine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO. So werden Patienten-, Eingriffs- oder Seitenverwechslungen effektiv verhindert. Darüber hinaus entwickeln wir unsere Prozesse kontinuierlich weiter und setzen verstärkt auf digitale Lösungen – beispielsweise durch die Einführung von ADD_Patientensicherheit in ORBIS sowie die Entwicklung einer digitalen präoperativen Checkliste.

 

  • Digitalisierung

Die Digitalisierung unterstützt uns dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und Behandlungen sicher zu dokumentieren. Dazu gehören die digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation, digitale Risiko-Scores wie beispielsweise zur Erkennung einer Sepsis (qSOFA, NEWS2) sowie die strukturierte Erfassung von Sturz- und Dekubitusrisiken. Auch die Dokumentation von Stürzen oder Wunden erfolgt digital und unterstützt eine sichere und nachvollziehbare Patientenversorgung.

 

  • Risikoaudit

Regelmäßige Risikoaudits und Begehungen durch das Qualitätsmanagement sowie unsere Hygienefachkräfte dienen der Überprüfung sicherheitsrelevanter Behandlungsabläufe. Dabei stehen unter anderem die operative Versorgung, die Arzneimitteltherapie sowie der sichere Umgang mit Medizinprodukten im Fokus.

 

  •  Mitarbeitende aktiv einbinden

Patientensicherheit gelingt nur gemeinsam. Deshalb fördern wir den regelmäßigen Austausch mit unseren Mitarbeitenden, führen Befragungen durch und erheben Wissensstände zu sicherheitsrelevanten Themen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung unserer Maßnahmen und unserer Patientensicherheitskultur ein.

 

  • Antibiotic Stewardship

Mit dem Antibiotic Stewardship (ABS) fördern wir eine rationale Antiinfektivaverordnungspraxis in unserem Klinikum. Wir entwickeln Strategien und Maßnahmen, die die Qualität der Behandlung sichern und die Toxizität für Patienten minimieren. 

 

  • Delirmanagement

Speziell qualifizierte Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten erkennen Delirrisiken frühzeitig und begleiten entsprechende Präventions- und Behandlungsmaßnahmen. Ziel ist es, das Risiko eines Delirs zu senken und insbesondere ältere Patientinnen und Patienten bestmöglich zu unterstützen. 

 

  • Qualitätsindikatoren 

Um die Qualität unserer Versorgung kontinuierlich zu überprüfen und weiterzuentwickeln, arbeiten wir mit fest definierten Qualitätsindikatoren. Diese erfassen Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität und helfen dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und Verbesserungen abzuleiten. Hierzu gehören unter anderem die Auswertung der gesetzlichen Qualitätssicherung sowie Kennzahlen zu Stürzen, Komplikationen oder Behandlungszeiten. 

 

Klinisches Risikomanagement

Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe beschäftigt sich kontinuierlich mit dem klinischen Risikomanagement. Risiken werden systematisch erfasst, bewertet und durch geeignete Maßnahmen reduziert. Gleichzeitig entwickelt die Arbeitsgruppe die Patientensicherheitskultur im Krankenhaus kontinuierlich weiter.

Unsere Mitarbeitenden werden im klinischen Risikomanagement regelmäßig entsprechend der ONR-49000-Reihe weitergebildet. Darüber hinaus begleitet die Arbeitsgruppe die Einführung neuer Instrumente und Prozesse zur Verbesserung der Patientensicherheit. Dazu gehören beispielsweise strukturierte Kommunikationsmodelle wie SBAR, Patientennüchternheitskarten oder Patienteninformationsbroschüren.

 
 

Schulungen und Fortbildungen

Regelmäßige Schulungen und Fortbildungen sorgen dafür, dass unsere Mitarbeitenden stets nach aktuellen medizinischen und pflegerischen Erkenntnissen arbeiten. Themen sind unter anderem Blutentnahmen, Expertenstandards in der Pflege, Notfallmanagement, aktuelle medizinische Leitlinien sowie Simulationen verschiedener Behandlungssituationen.

Simulationen – Room of Error

Mit unserem Room of Error sensibilisieren wir Mitarbeitende für potenzielle Fehlerquellen im Klinikalltag. In einem realitätsnah gestalteten Simulationsraum gilt es, bewusst eingebaute Risiken zu erkennen und zu analysieren. So wird das Bewusstsein für Patientensicherheit geschärft und eine offene Sicherheitskultur gefördert.

CIRS – Aus Fehlern lernen

Ein wichtiger Bestandteil unseres Risikomanagements ist das Critical Incident Reporting System (CIRS). Über dieses anonyme Meldesystem können kritische Ereignisse und Beinahe-Fehler gemeldet werden. Ziel ist es, aus Fehlern zu lernen, Ursachen zu analysieren und Verbesserungsmaßnahmen einzuleiten – ohne Rückschlüsse auf beteiligte Personen.

Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen (M&M)

In interdisziplinären Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen werden besonders schwere oder komplexe Krankheitsverläufe systematisch analysiert. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung unserer Behandlungsabläufe ein und tragen dazu bei, die Patientensicherheit kontinuierlich zu verbessern.

Checklisten

Wir verwenden standardisierte OP-Checklisten. Das ist eine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO. So werden Patienten-, Eingriffs- oder Seitenverwechslungen effektiv verhindert. Darüber hinaus entwickeln wir unsere Prozesse kontinuierlich weiter und setzen verstärkt auf digitale Lösungen – beispielsweise durch die Einführung von ADD_Patientensicherheit in ORBIS sowie die Entwicklung einer digitalen präoperativen Checkliste.

Digitalisierung

Die Digitalisierung unterstützt uns dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und Behandlungen sicher zu dokumentieren. Dazu gehören die digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation, digitale Risiko-Scores wie beispielsweise zur Erkennung einer Sepsis (qSOFA, NEWS2) sowie die strukturierte Erfassung von Sturz- und Dekubitusrisiken. Auch die Dokumentation von Stürzen oder Wunden erfolgt digital und unterstützt eine sichere und nachvollziehbare Patientenversorgung.

Risikoaudits

Regelmäßige Risikoaudits und Begehungen durch das Qualitätsmanagement sowie unsere Hygienefachkräfte dienen der Überprüfung sicherheitsrelevanter Behandlungsabläufe. Dabei stehen unter anderem die operative Versorgung, die Arzneimitteltherapie sowie der sichere Umgang mit Medizinprodukten im Fokus. 

Mitarbeitende aktiv einbinden

Patientensicherheit gelingt nur gemeinsam. Deshalb fördern wir den regelmäßigen Austausch mit unseren Mitarbeitenden, führen Befragungen durch und erheben Wissensstände zu sicherheitsrelevanten Themen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung unserer Maßnahmen und unserer Patientensicherheitskultur ein.

Antibiotic Stewardship

Mit dem Antibiotic Stewardship (ABS) fördern wir eine rationale Antiinfektivaverordnungspraxis in unserem Klinikum. Wir entwickeln Strategien und Maßnahmen, die die Qualität der Behandlung sichern und die Toxizität für Patienten minimieren. 

Delirmanagement

Speziell qualifizierte Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten erkennen Delirrisiken frühzeitig und begleiten entsprechende Präventions- und Behandlungsmaßnahmen. Ziel ist es, das Risiko eines Delirs zu senken und insbesondere ältere Patientinnen und Patienten bestmöglich zu unterstützen. 

Qualitätsindikatoren

Um die Qualität unserer Versorgung kontinuierlich zu überprüfen und weiterzuentwickeln, arbeiten wir mit fest definierten Qualitätsindikatoren. Diese erfassen Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität und helfen dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und Verbesserungen abzuleiten. Hierzu gehören unter anderem die Auswertung der gesetzlichen Qualitätssicherung sowie Kennzahlen zu Stürzen, Komplikationen oder Behandlungszeiten. 

St.-Clemens-Hospital Geldern
Clemensstraße 6
47608 Geldern