
Abdeladim Zokri, Medizintechniker (l.) im St.-Clemens-Hospital und Ludger Broeckmann, Kaufmännischer Direktor des Gesundheitscampus St.-Clemens Geldern (r.), übergeben Dr. med. Abiodun Ogundare, Vorsitzender des Imole-Lichtstärke e.V. eine Spende von Medizingeräten zur Unterstützung einer nigerianischen Mutter-Kind-Klinik.
Das St.-Clemens-Hospital unterstützt den gemeinnützigen Verein Imole-Lichtstärke e.V. aus Kevelaer mit der Spende eines Ultraschallgeräts und einer Phototherapielampe, die im Krankenhaus nicht mehr benötigt werden. Übergeben wurden die Geräte an den Vorsitzenden des Vereins, Dr. med. Abiodun Ogundare. Künftig sollen die Geräte in einer Mutter-Kind-Klinik in Ilora in Nigeria eingesetzt werden und dort die medizinische Versorgung vor Ort unterstützen.
Der Verein Imole-Lichtstärke e. V. (Infos unter www.imole-lichtstaerke.de) engagiert sich für medizinische Direkthilfe in Nigeria. Nach dem erfolgreichen Aufbau einer Augenklinik in Ilora, einer ländlichen Region Nigerias, unterstützt der gemeinnützige Verein aus Kevelaer nun eine Mutter-Kind-Klinik vor Ort, denn die gesundheitliche Versorgung der Landbevölkerung ist weiterhin unzureichend. Besonders für schwangere Frauen und ihre Kinder stellt dies eine Gefahr dar, da medizinische Einrichtungen oft weit entfernt liegen oder nicht ausreichend ausgestattet sind. Die neue Einrichtung soll daher unter anderem die Schwangerschaftsvorsorge sowie die medizinische Betreuung rund um die Geburt und die Zeit danach verbessern.
„Wir freuen uns sehr über die Spende des Ultraschallgeräts und der Phototherapielampe. Solche Geräte sind für unsere Arbeit vor Ort von großem Wert und helfen dabei, die medizinische Versorgung der Menschen nachhaltig zu verbessern“, sagt Dr. med. Abiodun Ogundare, Vorsitzender von Imole-Lichtstärke e. V. „Wenn wir mit der Spende von funktionierenden Alt-Geräten, die wir nicht mehr benötigen, an anderer Stelle etwas Gutes tun und medizinische Hilfe ermöglichen können, ist das natürlich eine tolle Sache“, so Ludger Broeckmann, Kaufmännischer Direktor des St.-Clemens-Hospitals Geldern. „Das unterstützen wir natürlich immer sehr gerne.“