Die Abteilung für Radiologie nutzt in Kooperation die Einrichtung der radiologischen und nuklearmedizinischen Praxis, die am St.-Clemens-Hospital angesiedelt ist.
Sie unterstützt die klinischen Abteilungen des Krankenhauses durch einschlägige Untersuchungen und fördert so die Krankheitserkennung und bietet vielfältige Kontrollmöglichkeiten des Krankheitsverlaufes.
Die Nuklearmedizin bedient sich schwach strahlender und rasch abklingender Radioaktivität in Kleinstmengen zur Einbringung in den Körper und trägt bei zur funktionell ausgerichteten Organdiagnostik, vor allem der Schilddrüse, der Lunge, der Nieren und des Skeletts.
Leistungsangebote
Die herkömmliche Röntgendiagnostik der Brustorgane, des Bauchraumes und des Bewegungsapparates wird erweitert durch spezielle Untersuchungsverfahren der weiblichen Brust und durch Kontrastmitteleinsatz für Untersuchungen des Harnsystems, des Gallensystems und des Magen-Darm-Traktes.
Mit Hilfe einer rechnergestützten Angiographieanlage können bei kurzer Untersuchungsdauer besonders klare Aufnahmen der verschiedensten arteriellen und venösen Blutgefäße angefertigt werden und so Durchblutungsstörungen, Gefäßverstopfungen, Blutgerinnsel und Krampfaderfolgen erkannt werden.
Eine moderne Computertomographieeinheit (Spiral-CT) liefert aufschlussreiche Abbildungen von Körperquerschnitten, zeigt krankhafte Organveränderungen im Gehirn und aller übrigen Weichteilorgane, aber auch in Körperhohlräumen und am Skelett mit hoher Genauigkeit. Für die Planung großer operativer Maßnahmen hat daher die Computertomographie wesentliche Bedeutung erlangt. Dazu erlaubt sie auch gezielte, den Patienten schonende Eingriffe zur Diagnostik, etwa Probeentnahmen von Geweben oder Flüssigkeit, aber auch Mitbehandlungsabsicht, zum Beispiel regionale Schmerzbekämpfung durch Nervenausschaltung oder Ableitung von Entzündungsherden.
Dr. med. Cordula Dohmen
Fachärztin für Diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin